Klezmermusik

"Die Spielfreude der Musiker war vom ersten jiddischen Tanz an spürbar. Reinald Noisten war sowohl an Klarinette also auch am Mikrofon erste Stimme und führte locker und informativ durch das Programm. ...dennoch ist sie auch spirituelle Musik, oftmals einem Rabbi in Trance eingegeben, wie das Stück Chassidic Dance, Musik, die den Raum in die Unendlichkeit weitet, bei der die Klarinette virtuose Erstklassigkeit bewies."
Grenz-Echo, Sankt Vits / Belgien, 15.05.2010

"...von sensiblen gestreichelten Gitarrensaiten bis hin zu virtuosen Glissandi erwies sich der Gitarrist als kongenialer Partner, ebenso der Bassist mit seinem enorm vitalem Bogenstrich. Atypisch für Klezmer aber reizvoll war die rhythmische Untermalung des Percussionisten aus Sri Lanka. Auf Schlaginstrumenten seiner Heimat, von leisem Berühren der Gadam bis zum extatischem Trommeln gab er eine fast akrobatische Soloeinlage..."
RP, Heiligenhaus, 31.01.2011

"...Die Kompositionen von Andreas Kneip bestechen durch hohe rhythmische Präzision und einem Groove der ansteckt. Schmidts Werke lassen eindeutig osteuropäische Einflüsse hören und Reinald Noistens blaue Hora zeigt mit einem anfänglichen Bassmotiv sogar Nähe zur Hardrockszene, um dann zu einem vergnüglichen Tanzstück in bester Klezmer - Manier zu werden. Alles ist so überzeugend, dass der Hörer bald vergisst, wie multikulturell die Band eigentlich agiert. Es ist eben Klezmer und zwar musikalisch perfekt, ein großes Vergnügen."
NOZ, Meppen, 31.10.2016

"Unter dem Motto "Curry auf Oliven - Global Klezmer" präsentierten die vier Musiker des Ensembles Noisten, wie vielfältig und wandlungsfähig die traditionelle jüdische Klezmer-Musik ist. Mal schnell und laut, mal langsam und leise - erst zäh, dann leicht; ein immerwährendes auf und ab innerhalb eines einzigen Liedes, das die Zuhörer mitriss. Die Lieder des "Ensembles Noisten" waren pulsierend und voller Lebensfreude, sie strotzen vor Wärme. Bei dem Walzer "Shir" bedurfte es gar nicht der Animation durch Reinald Noisten, sich einen lauen Sommerabend vorzustellen, mit dem Geliebten im Arm barfuß über eine Wiese tanzend - die Bilder entstanden von allein im Kopf."
WA, Plettenberg, 26.02.2018

Lyrik und Klezmermusik

"Die Mischung aus sensibler Lesung und empfindsamer Musik war so gelungen, dass die Besucher sogar auf die Pause verzichteten."
Bocholter-Borkener Volksblatt, 30.01.2007

"...Man wünschte sich, sie hätte diesen Abend miterleben können, resümierte eine Besucherin, ...Betörend die Musik, die arabische, spanische, tamilische Einflüsse aufgreift, und sich mit den rauschhaften Texten des schwarzen Schwan Israels, wie man sie nannte, verbindet. Großer Applaus für Nina Hoger, Reinald Noisten (Klarinette), Claus Schmidt (Gitarre), Andreas Kneip (Bass) und Shan Devakuruparan (Percussion)."
Aachener Nachrichten, 04.04.2011

"...Mit angenehmen Tonfall, mit sehr zurückgenommener Leseweise und nicht zuletzt durch eine geschickte Textauswahl schafft es Nina Hoger, eine beglückend lyrische Stimmung zu verbreiten. ...Es ist durchweg ein Genuss, so großartige Literatur von Nina Hoger vorgelesen zu bekommen. ...Musikalisch unterstützt wird Nina Hoger vom "Ensemble Noisten". ...Eine Freude ist es, die Interaktionen der Musiker auf der Bühne zu beobachten. ...Die Musik, die da herauskommt, ist angenehm, klangvoll interessant, vielseitig und in diesem Programm das i-Tüpfelchen, das den Abend zu einem nachhaltig schönen werden lässt. Danke Nina Hoger, danke Ensemble Noisten."
Lingener Tagespost, 20.01.2014

"Klezmer trifft Derwisch", ein jüdisch - islamischer Dialog

"..."Klezmer meets Sufi-Musik", dieses ungewöhnliche Konzept verfolgt Noisten so konsequent, dass bei den Auftritten ein Derwisch nicht fehlen darf. Talip Elmasulus fliegende Rockschösse entfalteten im Zusammenspiel mit der Musik eine beinahe hypnotische Wirkung, über die man nach Sufi-Manier Zeit und Raum vergessen konnte. Den angekündigten Dialog der Kulturen - Grundanliegen des Projektes Noisten - erlebte das Publikum auf diese Weise als erstaunlich schwerelose Angelegenheit. Arabische Tonleitern und jiddische Tanzlieder verbanden sich aufgrund der Leistung exzellenter Instrumentalisten zu einem organischen vom Cuxhavener Publikum zu guter Letzt stehend bejubelten Ganzen..."
Cuxhavener Nachrichten, 09.10.2012

"Klezmer trifft Derwisch trifft Orgel", ein jüdisch - islamisch - christlicher Dialog

"...Diese drei Musikstile wechselten miteinander ab oder gingen nahtlos ineinander über. Dadurch wurden Grenzen gesprengt, zumal auch die Orgel bei zwei Klezmer-Programmpunkten eingesetzt wurde. Dass Musik eine völker- und kulturverbindende Sprache sein kann, wurde an diesem kurzweiligen Abend sehr deutlich. Das zahlreich erschienene Publikum zeigte sich begeistert und bedankte sich dafür mit stehenden Ovationen..."
WZ Wuppertal, 12.09.2017