Ein jüdisch - islamisch - christlicher Dialog


Klezmer trifft Derwisch trifft Meister Eckardt

Die wahre Melodie lässt sich ganz ohne Stimme singen, sie singt drinnen im Herzen. Melancholische und lebhafte jüdische Klänge treffen auf die Musik der Sufi, und beides wird durch den Derwischtanz im roten langen Gewand begleitet. Eingestreut werden immer wieder christlich-mystischen Texte von Meister Eckardt, gelesen von der Schauspielerin Nina Hoger. So entsteht ein inspirierendes Zusammenspiel dreier ganz unterschiedlicher religiöser Kulturen. Ausführende dieses mitreißenden Hör- und Seherlebnisses zwischen Wort, Meditation und klanglicher Emotionalität ist neben Nina Hoger die international bekannte Wuppertaler Klezmerband Ensemble Noisten mit Reinald Noisten (Klarinette), Claus Schmidt (Gitarre), Andreas Kneip (Bass), Shan Devakuruparan (Tabla, andere Schlaginstrumente), gemeinsam mit dem SufiNey-Flötisten Murat Cakmaz und dem Derwisch-Tänzer Talip Elmasulu. Denn klar ist: Trotz aller Unterschiedlichkeit sind sie doch Ausdruck des Selben, des Göttlichen.

Klezmer trifft Derwisch trifft Orgel

Ein jüdisch- islamisch-christlicher Dialog heißt dieses interessante trialogische Projekt, auf die Bühne gebracht vom Wuppertaler Klezmer-Quartett Ensemble Noisten zusammen mit dem DerwischTänzer Talip Elmasulu, dem Neyflötisten Murat Cakmaz und dem Kölner Organisten Robert Mäuser. Was trennt sie, was eint sie? Klezmer ist osteuropäische Tanzmusik, ein Klezmermusiker singt die Lieder seiner Seele. Und das überschwänglich lebendig bis innig melancholisch, die Sufimusik mit Derwisch bejahend meditativ, die Musikliteratur der Orgel formal suchend und verstehend. Fest steht: Die Kirchenorgel hat ihren Ursprung im Orient und ist das prägende Instrument der abendländischen christlichen Kirchenmusik. Der Gregorianische Gesang hat sich aus dem Singen von Psalmen entwickelt und den Ursprung dieser Psalmodie finden wir in der antiken jüdischen Musik. Doch was wirklich wichtig ist: so unterschiedlich sie auch klingen, ob berührend emotional, meditativ oder formal, so sind alle drei Klangsprachen samt Derwisch doch Ausdruck des Selben, des Göttlichen.

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